Samantha Teil 1

Samantha: Teil 1

 

Wie ich anno 2005 also vor 10 Jahren nach Trier kam


Hallo ihr Zweibeiner, mein Name ist "Samantha vom Jenaer Forst".

 Ich bin eine Zwergrauhaar-Teckelhündin und habe schon 10 Jahre Erfahrung als Teckel.

 Heute möchte ich euch mal was von mir und meinen „Menschen“ erzählen.

Ich komme aus der Nähe von Berlin und war 9 Monate alt, als ich mich in mein Herrchen verliebte.

Es war Liebe auf den ersten Blick für mich, was aber meine Menschen noch nicht wussten.

Es hat damit angefangen, dass die Zweibeiner bei meinem damaligen Züchter vorbeischauten, und unser ganzes

Rudel in Aufregung brachte. Sie hatten sogar einen Rüden -Macho- dabei, der wohl auch aus diesem Zwinger

stammt, aber das war, bevor ich geboren wurde.

Da  ich  sehr  ängstlich  war,  interessierte ich mich  mehr  für  das  Herrchen  der  mir  auf  Anhieb

sympathisch war. Als sie wieder gingen, nahmen sie mich einfach mit, welch eine FREUDE !

Aber ich hatte mich zu früh gefreut. Ich sollte bei einer ganz anderen Familie mit zwei Kindern bleiben, die ein

Haus und einen Garten hatten. Sie ließen mich einfach dort und fuhren mit dem Auto davon. Zum Spielen alles sehr

schön, Leckerchen waren auch gut, aber ich fühlte mich nicht wohl.

Dies gefiel mir ganz und gar nicht und hatte geheult und gebellt, aber sie kamen nicht wieder.

Nicht mit mir dachte ich, als Dackel weiß man sich schließlich zu helfen!

Niemand  durfte  mich  mehr  anfassen  und  wer  sich  dennoch  traute,  nach  dem  habe  ich "geschnappt“.

Da wurde der andere Mann böse und wollte mich zurückbringen. Er hat mich in sein Auto gesetzt und ist zu den

anderen Menschen gefahren.

Da saß „mein“ geliebtes Herrchen auf  einer  Stufe  und  hat  sich  gefreut  als  er  mich  sah.  Ich  habe  all  

meinen  Mut  zusammen genommen und bin auf seinen Schoss gesprungen, habe mich eingerollt und war glücklich,

zufrieden und erschöpft. Die Menschen haben noch eine Weile darüber geredet, was aus mir werden soll, aber das

hat mich schon gar nicht mehr interessiert. Für mich stand fest, das sind meine neuen Menschen, obwohl sie sagten,

es wäre nur vorübergehend, bis sich jemand anderes findet.

Am nächsten Tag bin ich dann ganz, ganz lange Auto gefahren und war dann in meinem neuen

Zuhause in Tawern bei Trier.

Der andere Hund sah zwar nicht so glücklich aus als ich mitkam, aber dies ist eine andere

Geschichte und erzähl es euch ein anderes Mal, denn ich habe noch viel erlebt.

Bis dann ihr Zweibeiner, eure Dackeldame Samantha

Beitrag und Fotos: Ramona Schöning

© Copyright by Ramona Schöning

 

Nach oben